„Alpha", „Beta" und „Gamma" vervollständigen ErfolgsmodellWohneinheiten

Richtfest für Studentenwohnanlage „Trius" – Investoren kaufen auch Nachbargrundstück

GIESSEN (fm). Die neue Studentenwohnanlage „Trius" auf dem Dreiecks-Grundstück, das an das Bänninger-Areal im Erdkauter Weg angrenzt, ist ein Erfolgsmodell. Beim gestrigen Richtfest der Gebäude „Sinus" und „Cosinus" war zu hören, dass von den insgesamt 72 Wohneinheiten bereits 67 verkauft sind. Das sind 93 Prozent. „Jetzt fehlen nur noch fünf Wohnungen", freute sich Uwe Hess (49), geschäftsführender Gesellschafter der Depant Bauträger GmbH & Co KG

Zusammen mit Karsten Schreyer (39), Geschäftsführer der S+S Grundbesitz GmbH (Marburg), hat er als „Trius Gießen GbR" die Errichtung der mehrteiligen Wohnanlage (Gesamtvolumen zwölf Mio Euro) initiiert. Sie liegt mitten in einem Dreieck, das vom Uni-Hauptgebäude, den Naturwissenschaften/Informatik im Heinrich-Buff-Ring und den Philosophika I und II gebildet wird. Während „Sinus" und „Cosinus" im Oktober bezugsfertig sein werden, soll „Tangens", das dritte Trius-Gebäude, laut Schreyer am 31. März 2011 fertiggestellt sein, damit es zum Sommersemester bezogen werden kann. Von seinen 48 Wohnungen sind zur Stunde ebenfalls schon mehr als die Hälfte verkauft. Wegen der gesamtwirtschaftlichen Situation, einem starken Anlagenbedarf in sichere Immobilien und niedrigen Soll-Zinsen gebe es zur Zeit in Gießen und Marburg eine „starke Nachfrage" nach den Apartments und Zwei-Zimmer-Wohnungen, sind sich Hess und Schreyer einig. Entsprechend hoch sei auch die Zahl der studentischen Mietnachfragen. Die Chemie zwischen den beiden Männern stimmt. „Eine glückliche Fügung hat uns zusammengeführt", sagt Schreyer im Gespräch mit dem Anzeiger.

Dass die beiden Initiatoren mit viel Schwung ans Werk gehen, belegt eine brandneue Nachricht. Vor knapp zwei Wochen haben sie von der Sparkasse Gießen das rund 6.000 Quadratmeter großen Nachbargrundstück erworben, auf dem sie nach den Sommerferien das Projekt „Trius II" in Angriff nehmen wollen. In drei Bauabschnitten sollen dort die Gebäude „Alpha", „Beta" und „Gamma" mit je 30 Wohneinheiten entstehen. In „Sinus" und „Cosinus", für die das gestrige Richtfest stattfand, liegt der Preis für ein Ein-Zimmer-Apartment bei 85.000 bis 95.000 Euro. Eine auch für Wohngemeinschaften geeignete Zwei-Zimmer-Wohnung kostet laut Schreyer 120.000 bis 150.000 Euro. In Gießen geht der Trend eindeutig zu den kleineren Wohneinheiten: 70 Prozent der Käufer bevorzugen ein Apartment, 30 Prozent eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Rund 200 Menschen drängten sich in der Tiefgarage des Hauses „Cosinus", wo Uwe Hess – auf einem Stuhl balancierend – die Rekordbauzeit von nur zwölf Monaten lobte. Seinen Dank an alle Planer, Architekten, Partner, Handwerker, Banken und Kunden verband er mit einem dicken Lob an das Stadtplanungsamt und die beteiligten städtischen Ämter. „Deren schnelle Arbeit ist ein echter Standortvorteil." Alle 16 ausführenden Firmen kommen aus dem heimischen Raum. Nach der Vorstellung des aus sieben jungen Damen bestehenden Teams der Depant Hausverwaltung und des Nova-Terra-Teams, das sich um die Vermietung kümmert, sprach Dachdecker Thorsten Dörr aus Kirchhain in luftiger Höhe einen Richtspruch. Nach seinem wortreichem Dank an viele Beteiligte und seinen Glückwünschen an die neuen Bewohner prostete er den Gästen am Boden zu und ließ sein Glas in tausend Stücke zerschellen. Damit war das zur Feier vorbereitete warme Buffet eröffnet.

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